Bratkartoffeln (5)

- Was kannst du denn überhaupt noch essen?


Möhrchen!

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Bratkartoffeln an gebratenem Big Steak vom Bio Spahn

Als wir einen Ausflug nach Frankfurt machten schneiten wir beim Bio Spahn in Frankfurt am Main rein.

 

Einige von euch haben sicherlich schon von Michael Spahn gehört, der Metzger, der sich seit etwa 2013/2014 dazu entschied selber auf vegane Ernährung umzustellen, in erster Linie aus gesundheitlichen Gründen und nun seit 2014 die vegane Metzgerei in Frankfurt eröffnete. Sein Ziel lautet die Fleischmetzgerei nebenan zu schließen, sobald er vom rein veganen Laden leben kann.

 

Wir haben uns daher ein paar seiner tollen Steaks besorgt und wir sind echt baff gewesen wie authentisch sie schmecken.

 

Und dazu passt am Besten leckere Bratkartoffeln...diese sind so simpel aber auch eine richtige Wissenschaft:

 

1 kg festkochende Kartoffeln

2 mittelgroße Zwiebel (5 Schalotten alternativ sind sogar noch besser)

120 g Zwiebelschmalz

100 g Räuchertofu

1 EL Petersilie

Salz

Pfeffer

50 g Alsan

 

Die Kartoffeln in einem Topf mit gut gesalzenem Wasser bissfest kochen, das dürfte so etwa 20 Minuten dauern.

Die fertig Kartoffeln schälen.

 

Wenn man das Kochwasser nach dem Kochen abgießt und die heißen Kartoffeln ca. 10 Minuten im Topf mit dem geschlossenem Deckel belässt, lassen sich die Kartoffeln angeblich leichter schälen.

 

Die geschälten Kartoffeln ca. 45 Minuten völlig abkühlen lassen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

 

Zwiebelschmalz in einer beschichtete Pfanne zerlassen (nur soviel, dass der Boden leicht bedeckt ist).

Die erhitzte Pfanne mit den Kartoffelscheiben auslegen, sodass alle Scheiben den Pfannenboden berühren.

 

Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

 

Zwiebeln hacken und mit dem in kleingewürfelten Räuchertofu in einer anderen Pfanne in etwas Öl scharf anbraten und danach zu den Bratkartoffeln geben und ca. 3-4 Minuten unter ständigem Wenden und schwenken mitbraten.

 

Am Schluß gut salzen und pfeffern, einen Esslöffel Alsan dazugeben und unterschwenken. Kurz vor dem Servieren die geschnittene Petersilie dazugeben und unterheben.

 

 

Chili gran Chorizo

150 g Sojagranulat in Gemüsebrühe eingeweicht

1 gran Chorizo von Wheaty in Würfel geschnitten

2 Zwiebeln gehackt

3 Zehen Knoblauch feingeschnitten

Öl nach Bedarf

2 rote Paprika

2 kleine Dosen Kidneybohnen (inkl. dem Saft)

1 kleine Dose Zuckermais

2 kleine Dosen Pizzatomaten


250 ml Gemüsebrühe (vom Sojagranulat einweichen verwenden)

- Achtung zum Einweichen braucht ihr mehr als 250 ml, aber ihr sollt nur 250 ml davon später weiter verwenden -


Salz

Pfeffer

Harissapaste oder Chilipulver oder auch Cayennepfeffer

1-2 Lorbeerblätter


Nach dem Einweichen des Sojagranulats müsst ihr diese ja gut ausdrücken, desto besser es ausgedrückt ist, umso flotter gehts beim Anbraten.


Ich finde es sehr schade dass man die Gemüsebrühe immer weg schüttet, dabei kann sie hier wunderbar weiter verwenden, deswegen drücke ich das ganze über einer Schüssel aus und fange so die Gemüsebrühe auf.


Gebt nun Öl in eine Pfanne hinein, so dass der Boden gut damit bedeckt ist, denn das Soja hat enthält von sich aus keinerlei Fett und wird davon sehr viel aufnehmen beim Braten. Daher könnt ihr hier auch ordentlich Öl verwenden, müsst ihr auch sonst verbrennt euch das Sojagranulat.


Wichtig bratet das nicht auf zu hohe Temperatur an, mittlere oder noch weniger ist besser denn so verdampft euch die Flüssigkeit erst mal aus dem Granulat heraus und dann kann es auch schön kross werden. Umso so besser ihr das macht, desto besser ist die Konsistenz später auch, sonst wird es einfach zu matschig und lätschig, das kriegt man aber nach ein paar mal probieren raus. Nehmt euch genug Zeit beim probieren mit dem Sojagranulat dann kriegt ihr relativ schnell raus wie Ihr eure Konsistenz hinbekommt und traut euch auch mal etwas länger an zu braten. Nehmt nicht zu große Portionen so 150-200g Sojagranulat maximal zum zeitgleich anbraten.


Wenn ihr also der Meinung seid das Granulat hat schon ne ganz gute Konsistenz, gebt die Chorizo Würfelchen zu und die Zwiebeln und den Knoblauch und bratet das weiterhin für 3 Minuten an.


Nun kommen die Paprikas, die Kidney Bohnen und der Zucker Mais dazu. Bei den Bohnen gebt den Saft aus der Dose gleich mit hinzu, der gibt noch mal ne gute Eigenwürze ab. Bratet weitere 5 Minuten weiter.


Gibt nun die Pizzatomaten und die Gemüsebrühe dazu und lasst das Ganze mindestens weitere 10 Minuten köcheln. Gebt dann die Gewürze auch die Harissapaste und das Chilipulver sowie auch die Lorbeerblätter dazu. Würzt nach eigenem Ermessen, denn ich persönlich mag es nämlich seeeeeeeeeehr sehr feurig aber nach mir darf man nicht gehen weshalb ich mich mit Mengenangaben bei Gewürzen oft in den Rezepten zurückhalte.


Lass das ganze jetzt vor sich hin köcheln und unter ständigem Rühren und wenn ihr die gewünschte Konsistenz habt und denkt, dass das passt - können 10 Minuten sein, können 20 Minuten sein - dann passt das auch, macht leckeren Reis nebenher dazu oder Kartoffeln oder esst das Chilli so wie es euch am liebsten ist.

 


Kartoffelchili

150 g Sojagranulat in Gemüsebrühe eingeweicht 800g geschälten Kartoffeln in Würfel geschnitten 2 Zwiebeln gehackt

3 Zehen Knoblauch feingeschnitten

Öl nach Bedarf

1 rote Paprika

1 grüne Paprika

2 kleine Dosen Kidneybohnen (inkl. dem Saft) 1 kleine Dose Zuckermais

2 kleine Dosen Pizzatomaten

500 ml Gemüsebrühe (vom Sojagranulat einweichen verwenden)

Salz

Pfeffer

Harissapaste oder Chilipulver oder auch Cayennepfeffer

Kreuzkümmel

Koriander

1-2 Lorbeerblätter


Gut ausgedrücktes Sojagranulat nach dem 10 Minütigen Einweichen in der Brühe - fangt die Brühe auf.


Gebt nun Öl in eine Pfanne hinein, so dass der Boden gut damit bedeckt ist und bratet das Sojagranulat darin knusprig an.

Öl bei Bedarf nachgeben.


Wichtig, bratet das nicht auf zu hohe Temperatur an. Mittlere oder noch weniger ist besser denn so verdampft euch die Flüssigkeit erst mal aus dem Granulat heraus und dann kann es auch schön kross werden.


Wenn das Granulat eine ganz gute Konsistenz hat, gebt die gewürfelte Kartoffeln dazu und die Zwiebeln und den Knoblauch und bratet das weiterhin für 5 Minuten an.


Nun kommen die Paprikas, die Kidney Bohnen und der Zucker Mais dazu. Bei den Bohnen gebt den Saft aus der Dose gleich mit hinzu, der gibt noch mal ne gute Eigenwürze ab. Bratet weitere 5 Minuten weiter.


Gibt nun die Pizzatomaten und die Gemüsebrühe dazu und lasst das Ganze mindestens weitere 10 Minuten köcheln.

Gebt dann die Gewürze auch die Harissapaste und das Chilipulver sowie auch die Lorbeerblätter dazu.


Würzt nach eurem Geschmack, denn nicht jeder ist so Capsaicinfan :-)


Das Ganze jetzt vor sich hin köcheln lassen und unter ständigem Rühren und wenn ihr die gewünschte Konsistenz habt und die Kartoffeln gut durch sind ( das hängt von der Größe eurer Kartfoffelnwprfeln ab ), dann passt das macht leckeren Reis nebenher dazu oder auch Quinoa kommt gut dazu.


Spareribs aus Soja Big Steaks

Die Idee kam dank dem Umsteiger Blog - der ist der Hammer sag ich euch, schaut da unbedingt rein. Wie immer etwas abgewandelt und da ich diese Teile bestimmt schon zig Mal für Veranstaltungen gemacht hab, habe ich da natürlich sehr weil Übung drin und nur diese macht bekanntlich den Meister



Soja Big Steaks

Gemüsebrühe mit Grillgewürz

Topf mit Wasser

2-3 TL Rauchsalz

1 EL Liquid Smoke

1/2 Tube Tomatenmark

2 EL Hefeextrakt

4-5 EL Sojasoße

Neutrales Öl zum Braten

Salz

Grillgewürz

BBQ Soße


Weicht die Soja Big Steaks in der Brühe mit Grillgewürz mindestens 10 Minuten ein und gebt diese danach in den Topf mit kochenden Wasser und mit den Zutaten - hier sei dazu gesagt das die Menge der Zutaten nicht so relevant ist.


Im Endeffekt ist es nur leichter Geschmackgeber, es geht darum den typischen Sojageschmack aus den Big Steaks zu kriegen und da würde es streng genommen das Tomatenmark und die Sojasoße bereits ausreichen.


Kocht die Steaks 10 Minuten (Achtung, es schäumt sehr stark hoch) in der Brühe und drückt diese danach gut aus.


Schneidet sie nun immer versetzt auf den gegenüber liegenden Sieben etwas ein, wegen der Optik, aber nicht zu sehr sonst reißen sie euch auseinander beim Braten oder grillen.


Gebt Öl in eine Pfanne und bratet die Steaks darin mit etwas Salz auf nicht zu hoher Hitze beidseitig so 5 Minuten an bis sie eine schöne Bräune bekommen kurz bevor die Steaks fertig sind gebt noch Grillgewürz dazu.


Gebt die Steaks in eine Form und bestreicht sie beidseitig Großzügig mit BBQ Soße und danach könnt ihr die Steaks entweder so schon essen oder nochmal für 5-10 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen backen - aber am Besten sind sie aufm Grill.


Und wenn ihr die Zeit habt macht die Steaks wie ich einen Tag vorher dann können dei Steaks in der BBQ Soße über Nacht durchziehen. Und dann sind sie geschmacklich absolut unschlagbar.

So sehen sie dann vom Braten eingeschnitten aus, wobei ich hier sehr tief eingeschnitten habe und mir einige gerissen sind.

Mmmhh diese Bräune sollten sie schon haben wenn ihr das Grillgewürz hinzugebt.

Kartoffel - Bärlauch - Gnocchi

900 g festkochende Kartoffeln

6 EL Kartoffelmehl / Stärke

150 g Weizenmehl

2 TL Salz

Eine Handvoll Bärlauch entweder frisch oder gefroren gibts den zeitweise auch

Muskat


Kocht die Kartoffeln mit Schale in einem Topf mit Salzwasser circa 30 Minuten bis sie auf jeden Fall gut weich sind alle, das hängt natürlich von der Größe der Kartoffeln habt nehmt diese Kartoffeln dann aus dem Wasser gießt sie ab und pellt diese.


Wenn man das Kochwasser nach dem Kochen abgießt und die heißen Kartoffeln ca. 10 Minuten im Topf mit dem geschlossenem Deckel belässt, lassen sich die Kartoffeln leichter pellen.


Nehmt nun am besten so einen Kartoffelstampfer und stampft die Kartoffeln gut durch gebt dann das Kartoffelmehl (also die Stärke) und das Weizenmehl das Salz und Muskatgewürz hinein sowie den klein geschnittenen Bärlauch und vermengt dies gut.


Lasst den Teig nun so 15-20 Minuten ruhen.


Danach nehmt immer eine gute Handvoll und rollt es auf einem Brett zu langen Würsten und schneidet euch die Stücke mundgerecht ab, wenn ihr Übung habt rollt diese leicht über einen Gabelrückenseite dann bekommen sie eine tolle Riffelung.


Setzt Salzwasser auf und bringt dieses zum kochen und gebt die Gnocchi rein, nach schon 2 Minuten sollten diese bereits oben gar schwimmen dann sind sie schon fertig


Jetzt mit einer tollen Tomatensoße oder auch im Ofen überbacken sind die ein Gedicht.

Alternativ könnt ihr das auch mit Basilikum statt Bärlauch machen oder jeder anderen Kräuterart - hier Basilikumgnocchi im abgekochten Zustand!

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